Beim Neuvertrag: SMS-Flat noch sinnvoll?

Die gute alte SMS ist aufs Abstellgleis geraten. Schuld daran ist das mobile Internet, genauer: Apps wie Whatsapp. Da jedes Smartphone an eine günstige Internetflat gekoppelt ist, sind die kostenlosen Chatprogramme über das Web natürlich in jeder Hinsicht besser und lohnenswerter als eine SMS. Dennoch sind SMS-Pakete immer noch Bestandteil vieler Neuverträge. Ob sich das lohnt, ob es keine Rolle spielt oder ob solche Verträge sogar ignoriert werden sollten, ist daher eine gute Frage.

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Smartphone Touchscreen kaputt – was nun?

Obwohl Smartphones inzwischen einiges aushalten, wenn man mit ihnen stürzt oder die Geräte herunterfallen, passiert es doch immer wieder, dass der sensible Bereich des Bildschirms in Mitleidenschaft gezogen wird. Was sollte man tun, wenn man zum Beispiel sein iPhone so unglücklich fallen ließ, dass der Touchscreen offensichtlich einen Schaden hat? Kann man ihn dann selber austauschen? Oder empfiehlt sich eher die Hilfe eines kompetenten Fachmanns bei einem Reparaturservice? Weiterlesen

Die neue Generation von Prepaid Tarifen

Seit Jahren bietet die Verwendung von Prepaidkarten schon Kunden die Möglichkeit, effektiv und gezielt die eigenen Telefonkosten zu regulieren. Was jedoch als einfache vorausbezahlte Guthabenkarte begann, entwickelte mit der optionalen Buchung von Minuten-Paketen und Internet-Flatrates einen komplexeren Charakter. Erfahren Sie hier alles über die neue Generation von Prepaid Tarifen!

Telefonieren per Prepaid-Karte: Die Telefonkosten im Blick

Die vollständige Kostenkontrolle ist nach wie vor eines der signifikanten Vorteile eines Prepaid Tarifs: Anders als bei einem Mobilfunkvertrag ist die Abbuchung begrenzt. So werden nur dann Leistungen gewährt, wenn das erforderliche Guthaben des Kunden aufgeladen wurde. Dieser Kontrollmechanismus wurde beispielsweise von Eltern benutzt, um ihren Nachwuchs für den mobilen Telefon- und Surfgebrauch zu sensibilisieren.

Mit dem Siegeszug der Smartphones präsentierte sich auch bei Prepaid Tarifen eine Revolution: Erstmals war die Buchung von Flatrate-Paketen möglich, die neben monatlichen Freiminuten auch ein inkludiertes Surfvolumen beinhalteten. Somit wurden die Anbieter dem Trend gerecht, der sich hin zur Nutzung des Smartphones als universelles Kommunikationsmedium entwickelte. Ein weiterer Auslöser für diese Entwicklung ist, dass immer mehr sogenannter “Apps (für Android oder Apple)” (applications) intensiv Datenvolumen verbrauchen, woraus sich bei einem regulären Prepaid Tarif hohe Kosten für den Verbraucher ergäben.

Flatrates trotz Prepaid

So existieren heutzutage immer mehr Prepaid-Anbieter, welche den Kunden die Buchung einer optionalen Flatrate ermöglichen. Für einen festgelegten Betrag werden Verbrauchern dabei die Leistungen diverser Flatrates gewährt. Doch worin unterscheidet sich eine Prepaid-Flatrate vom konventionellen Mobilfunkvertrag? Prepaid-Flatrates müssen monatlich gebucht werden, sodass dem Kunden – sofern er die Flatrate nicht benötigt und demnach nicht nutzt – auch keine Kosten entstehen.

Wie bei vielen anderen Produkten empfiehlt sich auch hier vor dem Erwerb einer Prepaid-Karte ein eingehender Preisvergleich (z.B. dieser kostenlose Prepaid-Vergleich). Insbesonders große Anbieter setzen regelmäßig auf Aktionen und Rabatte, um auf dem nationalen Markt weiterhin attraktiv zu erscheinen. Zukünftige Kunden können von solchen Marktkämpfen und Preisentwicklungen profitieren. Ob nun die neue Prepaid-Karte in Verbindung mit einer Flatrate oder einem Handy: In jedem Fall lohnt sich vor dem Kauf ein Prepaid Vergleich im Internet.

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Handyortung – Oft verpönt doch oft auch nützlich

Längst ist es kein Geheimnis mehr: Jedes Handy, das bei einem Mobilfunkbetreiber angemeldet ist, lässt sich innerhalb von Sekunden orten. Diese Funktion wird vor allem von Einsatzkräften verwendet, um Unfallopfern das Leben zu retten oder Kriminellen auf die Schliche zu kommen. Vermehrt wird diese Funktion allerdings auch missbraucht, ohne dass es der Handybesitzer erfahren kann.

Handyortung ohne Zusatzausrüstung

Sobald das Handy eingeschaltet wird, baut dieses eine Verbindung zum nächstgelegenen Sendemast auf. Der Sendemast teilt wiederum den Bereich, den er abdeckt, in sogenannte Mobilfunkzellen ein. Abhängig von der Position kann der Sendemast bestimmen, in welcher Zelle sich der Handybesitzer aufhält. Diese Informationen werden im Anschluss automatisch an den Mobilfunkbetreiber weitergeleitet. Diese Variante ist allerdings sehr ungenau und erfordert eine ständige Kommunikation mit dem Endgerät.

Handyortung mit netzseitiger Zusatzausrüstung

Oftmals setzen Mobilfunkbetreiber bei der Ortung von Handys eine technische Zusatzausrüstung ein, die eine genauere Ortsbestimmung ermöglichen kann. Ein bekanntes Verfahren funktioniert nach dem Prinzip der Zeitmessung. Dabei wird vom Sendemast ein Signal ausgesendet, welches vom Handy erwidert wird. Die Laufzeiten der Signale werden vom Aussenden bis zum Empfang gemessen und ermöglichen komplexe Berechnungen, bei denen eine Ortsbestimmung mit einer Genauigkeit von bis zu 277 Metern durchgeführt werden kann.

Handyortung mit GPS

Eine sehr genaue Ortung ist möglich, sofern das Handy mit einem Navigationssystem ausgestattet ist. Bei diesem Verfahren ortet das Handy mit dem satellitengestützten System GPS selbst seine Position und leitet sie automatisch an den Mobilfunkbetreiber weiter. Die Koordinaten haben dabei eine maximale Abweichung von 25 Metern und werden regelmäßig vom Endgerät aktualisiert. Als Voraussetzung gilt allerdings, dass der Handynutzer den Dienst der Positionsbestimmung aktiviert hat und gleichzeitig mit dem Mobilfunkbetreiber verbunden ist. Ausprobieren kann diesen Dienst jeder unter der URL http://www.sms-lotse.de/handyortung.php.

An der Grenze der Legalität

Im Regelfall kommt die Handyortung bei der Polizei zum Einsatz. Diese steht in direkter Verbindung mit dem Mobilfunkbetreiber und kann ohne die Zustimmung des Nutzers das Handy jederzeit orten, sofern ein dringender Tatverdacht besteht. Doch auch Unterhaltungskonzerne, wie Google, Apple oder Facebook, können unter Umständen Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort erheben. Dies geschieht beispielsweise, wenn Programme in Anspruch genommen werden, die den erlaubten Zugriff auf die GPS-Funktionen erlangt haben. Den Nutzungsbedingungen zufolge dürfen diese Daten meistens auch gesammelt, analysiert und weitergeleitet werden. Hinzu kommt, dass neben den Positionsdaten häufig auch die Identifikationsnummer übertragen wird, der ein Nutzer im Anschluss zugeordnet werden kann. Des Weiteren bieten Internetplattformen im Netz eine geheime Ortung einer jeden Handynummer an. Diese ist allerdings nur dann legal, wenn der Handybesitzer der Ortung beispielsweise mit einer SMS an den Anbieter zugestimmt hat.

Handy-Ortung verhindern

Bei modernen Smartphones lässt sich die Funktion der Standortbestimmung im Einstellungsmenü abschalten. Dies führt allerdings dazu, dass auch alle anderen Dienste, die eine Ortung voraussetzen, nicht mehr genutzt werden können. Des Weiteren sollte man beachten, dass sich auf diese Weise lediglich die Handyortung mittels GPS abschalten lässt, nicht aber die Ortung durch den Mobilfunkbetreiber.

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Kosten bei der Handynutzung im europäischen Ausland

Im Ausland telefonieren, SMS verschicken und im Internet surfen: Die Handy- oder Smartphone-Nutzung im Ausland kann, insbesondere bei Verbindungen außerhalb der EU, schnell sehr teuer werden. Doch dank aktueller Regulierungen der europäischen Kommission sind die Gebühren für die Handynutzung in den EU-Staaten zumindest verschmerzbar. Seit 2007 senkt die europäische Kommission die Maximaltarife für SMS schreiben, telefonieren und angerufen werden fast jährlich. Und bis in das Jahr 2014 sind zwei weitere Anpassungen geplant.

Die Maximal-Gebühren für die Nutzung in der EU im Detail

Seit dem 1. Juli 2012 sind die Preise erneut gefallen. Inklusive der Mehrwertsteuer kostet ein Telefonat maximal 35 Cent pro Minute. Für eine SMS werden maximal 11 Cent fällig. Im Juni waren es noch 13 Cent. Interessant hierbei ist, dass dies mitunter günstiger ist, als eine SMS aus Deutschland zu verschicken, denn die EU Regulierung gilt nur, wenn man sich in einem anderen EU-Staat aufhält. Eine SMS aus Deutschland kann je nach Tarif bis zu 20 Cent kosten.

Mobile Internetnutzung

Zum ersten Mal reguliert wird jetzt auch der Tarif für das Surfen innerhalb der EU: Ein Megabyte kostet inklusive der Mehrwertsteuer maximal 83 Cent. Das ist immer noch viel – allerdings kostet die Nutzung des mobilen Internets außerhalb der europäischen Union oftmals mehr als zwei Euro pro Megabyte. Eine häufige Kostenfalle war das Annehmen von Anrufen während des Auslandaufenthalts. Jetzt kosten diese Gespräche den Angerufenen maximal 10 Cent pro Minute.

Kostendeckelung

Da sich nicht unbedingt jeder über diese Tarife im Klaren ist, gibt es zusätzlich eine Kostengrenze. Bei einem Betrag von knapp 60 Euro im Monat wird der Mobilfunk-Kunde über seinen Verbrauch informiert und die mobile Internetnutzung sowie alle weiteren Telefondienste werden gesperrt. In der Nachricht enthalten ist ein Hinweis, wie die Nutzung zu den gleichen Tarifen wieder freigeschaltet werden kann.

Sparen durch Internet-Pakete

Viele deutsche Mobilfunkanbieter bieten dem Reisenden Tages- oder Wochenpakete für die Internetnutzung an. Diese gelten für die gebuchte Zeit und haben ein definiertes Datenvolumen inklusive. Diese Pakete können sich lohnen und bieten ein hohes Sparpotential. Hierzu sollte sich der Kunde rechtzeitig vor Reiseantritt an die Kundenbetreuung wenden.

Wie man sonst so am Handytarif sparen kann, erfahren Sie auf handy-flatrates.com.

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Fritz Box fürs Drucken übers Internet fit machen

Auch im privaten Bereich kommen immer mehr netzwerkfähige Drucker zum Einsatz. So gehören WLAN Schnittstellen mittlerweile schon mehr oder weniger zur Standardausstattung moderner Laserdrucker. Hat man seinen Drucker ins heimische Netz eingebunden, kann man bequem von überall im eigenen Haus drucken. Möchte man die gleiche Funktion auch unterwegs nutzen, d.h. per Internet auf dem heimischen Gerät drucken, ist das nicht so ohne weiteres möglich. Doch mit ein bisschen Knowhow, der passenden Technikausstattung und dieser Anleitung, sollte selbst dies kein Problem sein.

Was benötigt wird:

  • einen netzwerkfähigen Drucker, der zum Beispiel das RAW- oder LPR Protokoll unterstützt
  • einen Internetanschluss
  • einen Router der dynamische DNS (DynDNS) und Portweiterleitung beherrscht, wie zum Beispiel die Fritz Box von AVM

Die meiste Arbeit muss man in die Konfiguration der Fritz Box stecken. Hier deshalb eine kurze Anleitung zur richtigen Konfiguration der Fritz Box:

Das Hauptproblem beim Drucken über das Internet besteht darin, dass man die öffentliche Internetadresse kennen muss, die der heimische Internetanschluss hat. Da die Provider in der Regel diese bei jedem Einwahlvorgang des Routers mindestens einmal am Tag wechseln, benötigt man einen Ausweg, wie man den eigenen Anschluss immer unter der gleichen Adresse erreichen kann. Hierfür sorgt dynamisches DNS. Dabei vergibt man einen DNS Namen, der immer gleich bleibt und bei jedem Einwahlvorgang des Routers der aktuellen IP Adresse zugewiesen wird. Zuerst muss man sich deshalb bei einem der zahlreichen kostenlosen Anbieter einen Dynamischen DNS Namen zulegen. Anschließend konfiguriert man auf der Fritz Box unter dem Menü “Internet-Freigaben-Dynamic DNS” die entsprechenden Einstellungen. Nun hat man zwar einen Namen, unter dem der eigene Internetanschluss immer erreichbar ist, doch wie kommen die Daten nun zum Drucker? Hierfür benötigt man die so genannte Portweiterleitung. Dabei werden IP Daten, die auf einem bestimmten TCP oder UDP Port aus dem Internet auf dem Router ankommen, auf eine bestimmte interne IP Adresse weitergeleitet. Die entsprechenden Einstellungen macht man auf der Fritz Box unter “Internet-Freigaben-Portfreigaben”. Hier ist die IP Adresse des Netzwerkdruckers und der entsprechende Port, den dieser für das Druckprotokoll nutzt, zu konfigurieren. Eventuell muss man zur Portbestimmung im Handbuch, bei Google oder in einem Sniffer Programm nachschauen.

Ist die Fritz Box nach diesen Vorgaben konfiguriert, muss man lediglich noch auf dem PC oder Laptop den Drucker unter dem dynamischen DNS Namen anlegen und sollte dann von überall her drucken können.

Super interessant fanden wir diesen E-Print Drucker aus dem Hause HP, welcher auf golem.de vorgestellt wurde. Noch einmal ein ganz anderer Ansatz!

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Kostenlos ins Ausland telefonieren mit Tarife.de

Telefonate ins Ausland sind teuer, insbesondere bei Gesprächen in ausländische Handynetze muss man oft tief in die Tasche greifen. Zwar sind die Telefongebühren für Auslandsgespräche infolge der Einführung von Call-by-Call Ende der 1990er Jahre drastisch gesunken, doch noch immer schlägt die Gesprächsminute in ausländische Netze – etwa nach China oder in die USA – mit rund einem Cent zu Buche. Das addiert sich – aber es geht auch anders. Weiterlesen